liesdies_weissBislang haben wir Links immer nur untereinander geteilt. Warum eigentlich? Wir finden: Vieles verdient, auch von euch gelesen und gesehen zu werden.

Der zweite Advent, Zeit für Kerzen, Mandarinen und Jahresrückblicke. Einen besonders schönen hat Elizabeth Plank für uns alle zusammengestellt: Nämlich die 39 herausragendsten feministischen Momente des Jahres 2014. Bei Nummer 31 kamen mir die Tränen!!!

Scherz beiseite. Wir haben viel erreicht dieses Jahr. Das sollten wir uns wirklich öfter bewusst machen. Denn trotz allem Engagement sind es doch leider oft nur die Dinge, die immer noch im Argen liegen, die uns im Alltag auffallen. Die Medien spielen da eine besonders große Rolle. Allen voran die weißen, männlichen Journalisten Ulf, Harald, Jan und Matthias – die in den größten deutschen Blättern gern über Frauen schreiben, indem sie sie beim Vornamen nennen, und sich selbst allzu gern „als Opfer einer Gesinnungspolizei stilisieren“, wie ein Zeit.de-Artikel das Phänomen treffend beschreibt. Ihr solltet diesen Text wirklich unbedingt lesen – Kathy ging sogar so weit zu sagen:

„Ich mag den Artikel so sehr, dass ich ihn gerne heiraten und seinen Nachnamen annehmen möchte.“

Und das aus dem Mund einer Feministin. Wenn ihr dennoch mal wieder einen entsprechenden Beitrag lesen wollt, können wir euch diesen – allerdings von Michael – empfehlen, der noch dazu vor geistreichen Kommentaren nur so strotzt.

Während #ulfharaldjanmatthias‘ und Michaels Geschwafel hoffentlich mehr Theorie als Praxis bleibt, hat Sexismus in anderen Fällen weitreichende Folgen. Hier etwa eine ganz besondere und schreckliche Form, wie man Frauen loswerden kann. Oder das immer wieder auftauchende Phänomen, dass Frauen, die in der Öffentlichkeit stillen, ans Herz gelegt wird, sich doch bitte zu bedecken.

Da wollen wir gleich umso lauter ein Loblied auf unsere Brüste singen – oder euch zumindest diesen schönen Arte-Beitrag zum Thema empfehlen:

Und bevor ich euch in den Sonntagabend entlasse, hier noch ein sehr hörenswerter Beitrag aus der „Langen Nacht der Geschlechterrollen“ vom Deutschlandfunk zur Rosa-Hellblau-Falle – nur falls ihr gerade auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für die lieben Kleinen seid.

*in, *innen, *r, *ren, *er, *eren, *n und *en – wann immer ihr dieses Sternchen seht, ist jede und jeder gemeint.


Voriger BeitragGekrönter Sexist Nächster BeitragIt's not Porn, it's Fischer Jugendbuch!

Antworte darauf!

Name required

Website