femtastisch1Skandal! Sie rauchen!

1910 scheitert eine Gesetzesinitiative, die die Rechte der Frauen in England ausweiten soll. Britische Frauenrechtlerinnen, Suffragetten, protestieren vor dem Unterhaus teilweise gewalttätig dagegen. Im Vorfeld gibt es Bombenanschläge auf öffentliche Gebäude. Achtzig Frauen werden verhaftet. Der Tag geht als „Schwarzer Freitag“ in die Geschichte ein. Emmeline Pankhurst gründete 1903 die „Women’s Social and Political Union“, die mit Hungerstreiks, passivem Widerstand, öffentlichen Protesten, aber auch mit dem eigentlich Männern vorbehaltenen Rauchen für die Einführung des Frauenwahlrechts kämpft. Die Suffragetten führen den Kampf über Jahre fort. 1918 können immerhin Frauen ab 30 Jahren und in Besitz von Grundeingentum wählen. Das volle Wahlrecht erhalten Frauen in Großbritannien 1928. Einen Ableger der Bewegung gibt es auch in den USA. Dort wird 1919 und 1920 das Wahlrecht für Frauen eingeführt.

Übrigens: Der Begriff Suffragette wurde schon damals als Schimpfwort für engagierte Frauenrechtlerinnen benutzt.

 

Foto: Christof „der Doss“ Heinz

*in, *innen, *r, *ren, *er, *eren, *n und *en – wann immer ihr dieses Sternchen seht, ist jede und jeder gemeint.


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