Wären die Tage vom 16. bis 18. Oktober 1865 nicht gewesen, dürften Frauen nicht selbst Geld verdienen.

Louise Otto-Peters und Auguste Schmidt, zwei Vorkämpferinnen der deutschen Frauenbewegung und Gründerinnen der „Frauenzeitung für höhere weibliche Interessen“, gründen auf der Frauenkonferenz in Leipzig den „Allgemeinen Deutschen Frauenverein“ (ADF). Dabei handelt es sich um den ersten Frauenverein, der sich für die Rechte von Frauen einsetzt. Zentrales Problem ist Mitte des 19. Jahrhunderts die Verarmung und Verelendung breiter Bevölkerungsschichten. Besonders Frauen betrifft die Armut. Daher fordert der ADF die eigenständige Erwerbsmöglichkeiten für Frauen und verankert dies in seiner Satzung.

 

*in, *innen, *r, *ren, *er, *eren, *n und *en – wann immer ihr dieses Sternchen seht, ist jede und jeder gemeint.


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