Clemens v. VogelsangAb heute nur noch Sex in der Ehe.

Papst Pius XI veröffentlicht 1930 die Enzyklika „Casti Connubii“. In dieser verurteilt er Empfängnisverhütung. Sex ist nur in der Ehe und zur Zeugung von Nachkommen für die Kirche Christi zulässig. Auch die Abtreibung lehnt er ab. Im unteren Teil der Enzyklika äußert sich der Papst auch zur „sogenannten Frauenemanzipation“. Im Bezug auf Menschen- und Persönlichkeitsrechte bestehe innerhalb der Ehe schon Gleichheit, soweit dies möglich sei. Die Ungleichheit der Geschlechter sei wichtig und der Garant für „die notwendige Einheit und Festigkeit der häuslichen Gemeinschaft und Ordnung“. Die häusliche Ordung wird als göttliche und nicht als menschliche angesehen. Daher kann sie nicht durch Gesetze oder den Einzelnen verändert werden. Ansonsten lehnt die römisch-katholische Kirche die Gleichstellung der Geschlechter ab. Die Befreiung der Frau vom „Beruf der Gattin und Mutter“ sei „ruchloser Frevel“, „eine Entartung des weiblichen Empfindens und der Mutterwürde“ und stellt die traditionelle Familien- und Gesellschaftsordnung in Frage. Sollten sich die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Frau einmal gravierend ändern, ist es Aufgabe des Staates, die Rechte der Frau anzupassen. Aber unter Beachtung „der Eigenart der weiblichen Natur, der Sittlichkeit und Ehrbarkeit und des Gemeinwohls der Familie“ und ohne die häusliche Ordnung anzutasten.

Hier zum Nachlesen.

 

Foto: Chlemens v. Vogelsang

*in, *innen, *r, *ren, *er, *eren, *n und *en – wann immer ihr dieses Sternchen seht, ist jede und jeder gemeint.


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